DALIA DONADIO’s POEM POT




Dalia Donadio’s Poem Pot
Prolog Records
01.04.2016
CD



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All music written by Dalia Donadio
Words by Gertrude Stein, e.e.cummings, Fernando Pessoa, Charles Bukowski, Robert Duncan, Dalia Donadio

Recorded, mixed & mastered
by Hannes Kumke at Sélavy Studio, BS
Artwork by Isabel Peterhans
Pictures by Ruben Hollinger & Lisa Schneider
Video by Jela Hasler

Thanks to Aargauer Kuratorium for the financial support.

Das Album “Poem Pot” ist auf verschiedenen digitalen Plattformen u.a. auf bandcamp in physischer und digitaler Form erhältlich.

«You want to travel?» fragt Dalia Donadio mit den Worten des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa auf dem Album ihres Trios. Es ist eine Einladung, die sehr gerne angenommen wird. Denn die Sängerin nimmt uns auf «Poem Pot» mit auf eine Reise, die an ungeahnte musikalische Orte führt. Eine poetische Reise der Stimmen und Stimmungen, die mal leicht melancholisch, mal mysteriös, aber auch malerisch und klar anmuten.
Dalia Donadio und ihre beiden Mitmusiker Urs Müller (g) und Raphael Walser (b) übersetzen auf ihrem Debütalbum «Poem Pot» die Liebe zur Lyrik in ein spannungsgeladenes Feld zwischen Pop und Jazz, zwischen Improvisation und Song, zwischen Gedicht und Musik. Seit Jahren experimentiert Dalia Donadio mit Klängen und Worten: «Lyriker sind fähig, sich in meist überaus knappen Formen unglaublich pointiert auszudrücken. Diese Fähigkeit fasziniert mich sehr», sagt die Sängerin, wenn sie über den Reiz der Gedichtform spricht. In ihrer Textauswahl gibt es keine Einschränkungen, nur der Moment oder die Stimmung sind für die Zürcherin zunächst entscheidend.Das Resultat ist nun «Poem Pot», dieser klingende «Gedichtetopf»: So finden sich Werke von so verschiedenen Dichterinnen und Dichter wie E.E.Cummings, Charles Bukowski, Gertrude Stein, Fernando Pessoa oder Robert Duncan. Diesen Lyrikern nähert sich das Trio spielerisch an, denn es nimmt die Rhythmen, Melodien, Formen und Inhalte der Gedichte auf und deutet sie musikalisch um. Die offenen Ideen des Jazz, die Freiheiten und Ungewissheiten der Improvisation, doch auch die Form des Popsongs inspirierten die Drei zu zwölf Klanginseln und musikalischen Kleinformen. Sie funktionieren als geschlossene Werke – egal, ob das Gedicht nun aus der Feder von Bukowski oder Gertrude Stein stammt.
Dalia Donadio rückt das Wort ins Zentrum, und doch ist «Poem Pot» nicht einfach eine Sammlung an vertonten Gedichten, sondern ein Gesamtkunstwerk, das durch das Artwork der Grafikerin Isabel Peterhans eine zusätzliche Dimension erhält.



Dalia Donadio’s Poem Pot II
to be released in 2019

Vinyl

All music written by Dalia Donadio
Words by Daniele Pantano from “The Oldest Hands in the World” Black Lawrence Press

In ihrem neuen Programm setzt Donadio zusammen mit dem Gitarristen Urs Müller (KALI, Monotales, Sha’s Feckel) und dem Bassisten Raphael Walser (Raphael Walser’s Gangart, JENNY, The Jazz Trio) Texte aus dem Band “The Oldest Hands in the World” um.  

Feine Ironie weht durch Verse und Klang, leicht groteske Perspektiven deuten auf etwas, das beunruhigt oder gar von tödlichem Ernst ist. Die Musik des Trios gewährt den Worten über das Exil, Translingualismus und das sich-nach-Hause-in-die-Heimat-Schreiben ein neues Aggregat, das noch weiter öffnet und verbindet.




dalia@daliadonadio.ch
+41 79 794 57 85